Marco Wanderwitz: klares Zeichen für den Lebensschutz!

Marco Wanderwitz MdB (CDU)

Marco Wanderwitz MdB (CDU)

Anlässlich der namentlichen Abstimmungen im Deutschen Bundestag zur Neuregelung der sogenannten Spätabtreibungen erklärt der heimische Wahlkreisabgeordnete Marco Wanderwitz (CDU):

„Jedes Jahr werden über in unserem Land 2.000 späte Abtreibungen nach der dreizehnten Schwangerschaftswoche vorgenommen. Möglich ist dies in Deutschland bei Vorliegen einer medizinischen Indikation: Wenn nach ärztlicher Erkenntnis eine Gefahr für Leib und Leben der Schwangeren besteht oder mit schwerwiegenden psychischen oder physischen Belastungen zu rechnen ist.

Gerade die Diagnose einer möglichen Behinderung ihres ungeborenen Kindes stürzt viele Familien in eine schwere Krise. In dieser ist es wichtig, dass sie eine umfassende Beratung und ausreichende Bedenkzeit erhalten. Es handelt sich um schwerste Konflikte und Entscheidungen mit weitreichendsten Folgen. Die Praxis zeigt, dass erheblicher Verbesserungsbedarf besteht. Das hat auch das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber aufgegeben. Die Union hat dies in den Koalitionsvertrag der Bundesregierung hineinverhandelt.“

Marco Wanderwitz begrüßt das heutige Abstimmungsergebnis im Deutschen Bundestag ausdrücklich. Die Union hat immer schon deutlich gemacht, dass die aktuell gültige gesetzliche Regelung unzureichend ist. Nach langen Verhandlungen ist es gelungen, eine tragfähige Lösung zu erarbeiten, die nun neben anderen zur Abstimmung im Deutschen Bundestag stand. „Heute haben wir deutlich gemacht, dass der Lebensschutz insgesamt wieder stärker in den Fokus der Gesellschaft rücken muss“, so Marco Wanderwitz. Die gefundene Lösung sieht eine Beratungspflicht für den behandelnden Arzt vor. Zwischen der Diagnose und dem möglichen Abbruch müssen künftig mindestens drei Tage Bedenkzeit liegen. Damit soll sichergestellt werden, dass die betroffenen Frauen umfassend informiert werden und Hilfe erhalten.

Marco Wanderwitz hatte den verabschiedeten Gruppenantrag bereits mit eingebracht und diesem namentlich zugestimmt.

 
Weitere Informationen: