Pressemitteilung CDL Sachsen: Sächsische Christen für Kultur des Lebens

Berlin/Dresden 26.09.2009 20 Jahre nach der friedlichen Revolution, die durch Demonstrationen der Bürger gegen Mißstände und für gesellschaftliche Veränderung herbeigeführt wurde, demonstrierten wieder Bürger dieses Landes, einen Tag vor der Bundestagswahl, gegen Mißstände und für gesellschaftliche Veränderung. Auf der Eröffnungskundgebung wurden Grußworte u.a. von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, dem Vorsitzenden der Jungen Union, Philipp Mißfelder, dem Vorsitzenden der Senioren-Union, Otto Wulff, dem EU-Parlamentarier Martin Kastler (CSU) sowie dem Berliner Kardinal Georg Sterzinsky und dem EKD-Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber verlesen. Vom Gesetzgeber wurde die Einlösung der ihm 1993 vom Bundesverfassungsgericht auferlegten Pflicht zur Prüfung und Nachbesserung der Regelungen zum Schutz der ungeborenen Kinder eingefordert. An alle Mitmenschen erging der Aufruf, gemeinsam alles dafür zu tun, dass werdende und gewordene Mütter und Väter die nötige Unterstützung und Anerkennung erhalten.

Die bisherige Vorsitzende des BVL Dr. Claudia Kaminski und der neue Vorsitzende Martin Lohmann

Die bisherige Vorsitzende des BVL Dr. Claudia Kaminski und der neue Vorsitzende Martin Lohmann


Teilnehmer der gemeinsamen Gruppe von KALEB Dresden e.V., CDL Sachsen und den Dresdner Helfern für Gottes kostbare Kinder

Teilnehmer der gemeinsamen Gruppe von KALEB Dresden e.V., CDL Sachsen und den Dresdner Helfern für Gottes kostbare Kinder


Auch sächsische Christen nahmen am Marsch für das Leben in Berlin am 26.09.2009 teil. Generationenübergreifend setzten sie damit gemeinsam mit etwa 1300 Christen aus ganz Deutschland ein Zeichen für eine Besinnung der Gesellschaft auf den Wert des menschlichen Lebens und die Achtung der Menschenwürde von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.
Der Trauer- und Schweigemarsch vom Alexanderplatz über die Strasse Unter den Linden hin zur St. Hedigs-Kathedrale hob sich eindrucksvoll vom lauten Treiben der Großstadt ab. Beleidigungen, Trillerpfeifen und Lästerungen entlang dieses Weges mussten die Teilnehmer ertragen, die je ein Kreuz zum Zeichen der Trauer um die abgetriebenen Kinder trugen, ebenso wie die Entwendung von einigen der Kreuze durch Linksextreme, die diese in die Spree warfen. Dank des hervorragenden deeskalierenden Einsatzes der Polizei konnten weitere Übergriffe verhindert und eine Blockade der Straße durch die Linksextremen schnell bendet werden.
Getöse, Trillerpfeifen und Rufe entlang des Marschzuges wie Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!, Hät Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben! oder Christen fisten!

Getöse, Trillerpfeifen und Rufe entlang des Marschzuges wie Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!, Hät Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben! oder Christen fisten!


Vor dem ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale formierten sich die Teilnehmer, wendeten sich den verblendeten, lärmenden Menschen zu und antworteten ihnen mit dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“.
Vor der St. Hedwigs-Kathedrale

Vor der St. Hedwigs-Kathedrale