„Marsch für das Leben“ in Berlin

Quelle: BVL Rund 2000 Lebensschützer aus ganz Deutschland haben am Samstag, 18. September 2010, am Marsch für das Leben 2010 teilgenommen. Der Bundesvorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) konnte rund 600 Teilnehmer mehr als im letzten Jahr bei der Veranstaltung an der Marienkirche am Platz vor dem Roten Rathaus in der Mitte Berlins begrüßen. Die Teilnehmer zogen später zur Hedwigskathedrale, wo alle Teilnehmer an einem Ökumenischen Gottesdienst teilnahmen.
Lohmann konnte zahlreiche Grußworte aus Politik und Kirche verlesen. Ihre Unterstützung und Ermutigung für das Zeugnis hatten unter anderen der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, die Bundesministerin Annette Schavan, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der Beauftrage der Bundesregierung für Menschen mit Behinderung, Hubert Hüppe, der Innenausschuss-Vorsitzende des Deutschen
Bundestages, Wolfgang Bosbach, die Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer, Marie-Luise Dött, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Ingrid Fischbach, der CSU-Europaabgeordnete Martin Kastler, der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, der CSU-Abgeordnete Johannes Singhammer, der Vorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff sowie der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder zum Ausdruck gebracht.
Aus der Kirche kamen Grußworte vom Päpstlichen Nuntius, von den Erzbischöfen Georg Kardinal Sterzinsky (Berlin), Joachim Kardinal Meisner (Köln), Ludwig Schick (Bamberg), den Bischöfen Gregor Maria Hanke (Eichstätt) und Heinz Josef Algermissen (Fulda).
Rund 200 fanatische und feministische Gegendemonstranten versuchten, die friedliche Veranstaltung durch Trillerpfeifen und hasserfüllte skandierte Sprüche gegen Christen und die Demokratie zu stören. Sie wurden von der Berliner Polizei durch ein großes Aufgebot daran gehindert, den Schweigemarsch, an dem auch viele Familien mit ihren Kindern teilnahmen, zu behindern. Allerdings entwendeten die Gegner des Lebens zahlreiche Kreuze und entehrten sie auf verschiedene Weise. Die Wasserschutzpolizei konnte 44 weiße Kreuze aus der Spree fischen. Ein Kreuz war gewaltvoll zerstört worden.
„Unser diesjähriger Marsch für das Leben war ein großartiges und wirksames Zeugnis, und wir freuen uns schon darauf, am 17. September 2011 noch mehr Menschen in Berlin begrüßen zu können, denen der Artikel 1 des Grundgesetzes etwas bedeutet. Wir werden auch künftig die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit nutzen, um für eine Kultur der Ehrfurcht, des Lebens und der Freiheit zu werben“, sagte der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann. Er dankte allen, die sich an diesem „Einsatz für eine wahre Humanität“ beteiligen.

Der BVL veröffentlichte aus Anlass des Marsches für das Leben eine „Berliner Erklärung“.