CDL Sachsen: EKD Orientierungshilfe widerspricht der Bibel

EKD-Orientierungshilfe

Der Landesverband der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Sachsen lehnt die sogenannte „Orientierungshilfe“ des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ehe und Familie ab.

Der Vorsitzende, Joachim Hadlich, hält „die Distanzierung der Sächsischen Landeskirche von diesem `Familienpapier` für dringend geboten“. In einem Brief an den Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Jochen Bohl, schreibt Hadlich:

„Diese Auslegung der EKD widerspricht allen Aussagen der Bibel zum Rollenverständnis von Kindern, Eltern, Mann und Frau. Es ist darüber hinaus mit seinem Grundansatz, allen Lebensformen denselben kirchlichen Segen zu erteilen, gegen den besonderen Schutz von Ehe und Familie gerichtet, den unser Grundgesetz garantiert.“

Die Unauflöslichkeit der Ehe sei, so Hadlich, im Neuen Testament festgeschrieben und ein Scheitern einer Ehe „immer Schuld vor Gott und eine dauerhafte Verletzung des 6. Gebotes“. Weiter betont der sächsische CDL-Vorsitzende:

„Wer heute die Auflösung von Gesetzen und Ordnungen, hier die Familie betreffend, beschönigt, verschleiert, befördert oder aktiv betreibt, diese billigend oder in Kauf nehmend sich auf „veränderte gesellschaftliche Realitäten“ beruft, der bewegt sich nicht auf biblischem Grund, sondern bedient einzig und allein den Zeitgeist.“

Der Zeitgeist der „Selbstverwirklichung“ sei wesentlicher Grund dafür, daß „in unserem Lande in aller Öffentlichkeit millionenfach ungeborene Kinder gegen Gesetz und biblisches Gebot der willkürlichen Tötung preisgegeben werden und ähnliche `Lösungen` für Alte, Kranke und Behinderte zur gesellschaftlichen Akzeptanz vorbereitet werden“, heißt es in dem Schreiben, das auch an die Präsidenten des Landeskirchenamtes und der Landessynode gerichtet ist.