„Einer von uns“ – Bürgerbegehren gegen Embryonenforschung erfolgreich

Quelle: idea.de

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Brüssel/Berlin (idea) – Das europäische Bürgerbegehren „Einer von uns“, das sich gegen EU-Fördergelder für die Embryonenforschung und das Klonen wendet, hat sein Etappenziel erreicht.

Die Initiative sammelte über eine Million Unterschriften innerhalb der EU und 75.000 in Deutschland. Damit muss sich die EU-Kommission mit dem Anliegen befassen. Bei den Forschungen an embryonalen Stammzellen – Wissenschaftler erhoffen sich davon Therapiemöglichkeiten für bislang als unheilbar eingestufte Krankheiten – wird menschliches Leben im Anfangsstadium getötet. „Wir sind näher an unser Ziel gerückt, einen Wandel in der Stammzell-Forschungsindustrie zu erreichen“, erklärten die Initiatoren des Begehrens. Es wird vor allem von evangelikalen, katholischen und orthodoxen Christen getragen.

Rund ein Drittel der Unterschriften wurden in Italien gesammelt. Dahinter folgen Polen (160.000), Frankreich (80.000) und Deutschland (75.000). Die Unterschriftenaktion dauert noch bis Ende Oktober. Nach einer formellen Prüfung der Unterschriften muss die EU-Kommission innerhalb von drei Monaten Stellung nehmen. Die Initiatoren des Begehrens hoffen, dass bis Ende Oktober in Europa mehr als 1,2 Millionen Bürger und in Deutschland über 100.000 die Initiative unterstützen: „Je mehr Unterschriften gesammelt werden, desto beeindruckender und politisch erfolgversprechender ist natürlich auch diese Demonstration des Bürgerwillens für mehr Lebensschutz in Europa.“ Prominenteste Unterstützer der Aktion sind Papst Franziskus und sein Vorgänger Benedikt XVI. Zur Teilnahme rufen unter anderen auch die Deutsche Evangelische Allianz, der Vorstand der Vereinigung Evangelischer Freikirchen und die Leitung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden auf. Nationale Koordinatorin der Bürgerinitiative für Deutschland ist Hedwig von Beverfoerde (Berlin). [Weiterlesen]