EU-Parlament, Handlanger des Unrechts?

BVL: EU-Parlament darf sich nicht zum Handlanger des Unrechts machen!

BVL: EU-Parlament darf sich nicht zum Handlanger des Unrechts machen!

In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung appelliert der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) Martin Lohmann an das Europäische Parlament, es solle nicht versuchen „durch die Hintertür zu tricksen und der Tötung von Menschen den Weg zu bereiten“ und „zum „Handlanger des Unrechts“ zu werden.

In einem Brief wendet er sich an alle Mitglieder des EU-Parlaments und betont: „Ich bin entsetzt, dass nun sogar versucht wird, europäische Rechtsprechung auszuhebeln. Europa hat sich gefälligst an EU-Recht zu halten“. Per EUGH-Urteil C-34/10 hatte der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass der Mensch mit der Zeugung da ist und Lebensschutz verdiene.

BVL fordert von EU-Parlemant Rücknahme des „Tötungsdokuments“ von der Tagesordnung

Mehr als 1,3 Millionen Bürger in ganz Europa haben sich der Initiative „One of us/Einer von uns“ angeschlossen und fordern den Stopp der EU-Finanzierung embryonentötender Maßnahmen. Lohmann kritisiert, dass es „geradezu perfide“ sei, „jetzt den ungehinderten Zugang zu Abtreibung als Menschenrecht zu bezeichnen“. Es sei zudem „totalitär, die Gewissenfreiheit einzuschränken unter der Behauptung der ,ungeregelten Nutzung’ beziehungsweise ,missbräuchlichen Anwendung`“. Und es sei gegenüber allen Menschen mit Gewissen und Freiheitsverantwortung „regelrecht dreist, die dauerhafte Finanzierung von Abtreibungsorganisationen zu fordern“, so der BVL-Vorsitzende.

Der BVL fordert, den Entschließungsantrag A7-0306/2013 im EU-Parlamant sofort von der Tagesordnung zu nehmen und andernfalls in namentlicher Abstimmung am 22. Oktober diesem „Tötungsdokument“ eine klare Abfuhr zu erteilen. Europa dürfe nicht zu einem „Gewissenskiller und Lebenstöter“ werden. Lohmann: „Wer gar aus dem Recht auf Leben ein Recht auf Tötung machen will, missachtet sowohl die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Europäische Menschenrechtskonvention wie auch das deutsche Grundgesetz.“