Abtreibungslobby will Estrela-Bericht erneut abstimmen lassen

Quelle: Christliches Forum

Hedwig von Beverfoerde, Foto: Familien-Schutz.de

Hedwig von Beverfoerde, Foto: Familien-Schutz.de

Von Hedwig von Beverfoerde

Der sog. „Estrela-Bericht“ zur „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“, der – wie jetzt bekannt wurde – von der Abtreibungslobby vorbereitet worden ist, steht erneut zur Abstimmung an!

In einem Hauruck-Akt, der alle parlamentarischen Regeln außer acht läßt, soll der Bericht nun durchs Parlament gepeitscht werden. Dem müssen wir uns jetzt erneut mit Kraft entgegenstellen.

Es darf kein europaweites Recht auf Abtreibung und eine verpflichtende „tabufreie und interaktive Sexualerziehung“ für alle Kinder ab der Grundschule geben.

Wir haben die EU-Abgeordneten schon einmal erfolgreich aufgerüttelt und die Rückverweisung des Berichts an den Frauenausschuß erreicht. Jetzt muß der „Estrela-Bericht“ endlich dahin befördert werden, wo er hingehört – in den Reißwolf.

Fordern Sie deshalb gemeinsam mit mir die deutschen EU-Abgeordenten auf, den „Estrela-Bericht“ in den Beratungen morgen und in den nächsten Wochen endgültig abzulehnen. Schließen Sie sich meinem Protest-Schreiben an oder verfassen Sie hier Ihren eigenen Protest.

Machen Sie Ihren Protest auch öffentlich an der Pinnwand der Abgeordneten auf facebook. Zu einer Übersicht aller Facebook-Profile der deutschen MdEPs.

Vor wenigen Wochen haben wir einen großartigen Etappen-Sieg gegen diesen hochbrisanten Bericht errungen. In einer aufsehenerregenden Abstimmung wurde er vom Europäischen Parlament an den Frauenausschuß zur Neuberatung zurückverwiesen.

Doch zu Neuberatungen oder Änderungen am „Estrela-Bericht“ soll es gar nicht kommen! In Hinterzimmer-Absprachen wurde bereits entschieden, den Bericht ins Europäische Parlament im Dezember weitgehend unverändert wieder einzubringen.

Die Berichterstatterin Edite Estrela verschließt sich allen Gesprächsangeboten. Morgen, am 26. November soll im Frauenausschuß erneut über den alten Bericht abgestimmt werden.

Das ist undemokratisch und verstößt gegen alle Regeln und Gepflogenheiten des Europäischen Parlaments. Es scheint, als hätten Fraktionsmitarbeiter und Parlaments-Beamte mehr zu sagen als durch Wahlen legitimierte Abgeordnete. Weitere Hintergrundinformationen dazu erhalten Sie hier.

Die Lobbyisten für Abtreibung und Frühsexualisierung werden nicht so schnell aufgeben, das Europäische Parlament für ihre Forderungen zu instrumentalisieren. Unterstützen Sie deshalb unseren Kampf für das Leben und die moralische Unversehrtheit unserer Kinder!

Initiative Familienschutz, www.familien-schutz.de