Gedanken zum Holocaust-Gedenktag 2014

Klaus Günter Annen, Foto: PR

Klaus Günter Annen, Foto: PR

Von Klaus Günter Annen

Heute wird wieder mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen an die Verbrechen der Nationalsozialisten im Dritten Reich gedacht. Verbrechen sollen in Erinnerung gehalten werden, damit sie sich nicht wiederholen!

Dagegen ist zunächst nichts einzuwenden, wenn Aufrichtigkeit vorhanden ist.

Diese Aufrichtigkeit sprechen wir den meisten Politikern, die heute das Weltgeschehen beeinflussen, ab!

Jährlich werden weltweit etwa 40.000.000 – 40 Millionen Menschen vor ihrer Geburt ermordet! Dies wird nicht nur von den meisten Politikern, sondern auch von der Bevölkerung weitgehend toleriert.

69 x 40.000.000 = 2.760.000.000

2.76 Milliarden Menschen wurden seit Ende des Holocaust vor ihrer Geburt ermordet!

Wenn man die heutigen Verbrechen der „Abtreibung“ nicht mit den Nazi-Verbrechen vergleichen darf, (nicht gleichsetzen, sondern vergleichen soll man auch nicht dürfen) so schlagen wir vor, einen neuen Begriff zu suchen, der die heutigen Verbrechen der „Abtreibung“ treffend ausdrückt.

ca. 6 Millionen Morde in der Nazi-Zeit = HoloCaust
ca. 276 Millionen vorgeburtliche Morde in der „Goldenen Zeit“ = One-Word-Caust

Oder haben Sie einen besseren Vorschlag?

Klaus Günter Annen, Jahrgang 1951,ist gelernter Industriekaufmann. Seit über 15 Jahren setzt er sich zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde ein und leitet die „Initiative Nie Wieder! e.V.“ in Weinheim. Annen ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt in der Nähe von Weinheim. 2013 wurde von Annen von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea zum „Lebensrechtler des Jahres“ gewählt. In der Begründung heißt es: „Der Lebensrechtler des Jahres Abtreibungsärzte müssen es sich gefallen lassen, daß ihr Tun als Mord bezeichnet wird und daß die hohe Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland mit dem Etikett „neuer Holocaust” belegt wird. Diesen juristischen Sieg hat der katholische Lebensrechtler Klaus Günter Annen (Weinheim bei Heidelberg) vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe errungen. Das Gericht sieht zwar in den Formulierungen einen „erheblichen Vorwurf und eine spürbare Kränkung”, doch sei dies durch die Meinungsfreiheit im Kampf um eine fundamentale Frage gedeckt. Annen verteilt Flugblätter vor Praxen von Abtreibungsärzten und ruft dort zum Stopp „rechtswidriger Abtreibungen” auf. Zwar gibt es inzwischen weitere Urteile gegen ihn – unter anderem hat ihm das Stuttgarter Oberlandesgericht vorgeworfen, durch seine Aktionen Abtreibungsärzte wirtschaftlich zu schädigen -, doch hat Annen wie kaum ein anderer den Skandal der massenhaften Tötung ungeborener Kinder im Bewußtsein gehalten.“