Knapp 4.000 Abtreibungen in Privatpraxen Kölns und Umgebung

Quelle: idea.de

Ultraschallgerät. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Ultraschallgerät. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Köln (idea) – In Köln und Umgebung sind im vergangenen Jahr knapp 4.000 Schwangerschaftsabbrüche in privaten Praxen durchgeführt worden.

Die Zahl nannte die Vorsitzende des Katholikenausschusses der Domstadt, Hannelore Bartscherer (Köln), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Bartscherer hatte sich Ende 2013 gemeinsam mit den zwei Kölner Bestattern Christoph Kuckelkorn und Thomas Kremer dafür eingesetzt, dass die Embryonen und Föten in einer Urne auf einem katholischen Friedhof in Köln beigesetzt wurden. Das ist am 28. Dezember erstmals geschehen. In der Urne habe sich die Asche von 1.500 Embryonen und Föten befunden. Sie hätten, so Bartscherer, überwiegend von Schwangerschaftsabbrüchen gestammt. Es habe aber auch einige wenige Fehl- oder Totgeburten darunter gegeben. 2.500 seien zuvor Mitte 2013 aus Kostengründen in einem Friedwald in Rheinland-Pfalz beigesetzt worden. Wie Bartscherer sagte [Weiterlesen]