Lebensrechtler bitten Bundeskanzlerin um Unterstützung

Quelle: idea.de

BVL

Berlin (idea) – Der Bundesverband Lebensrecht (Berlin) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Offenen Brief gebeten, sich in der Europäischen Union für das Anliegen der Bürgerinitiative „Einer von uns“ einzusetzen.

Damit fordern fast 1,9 Millionen Bürger einen Finanzierungsstopp für Embryonenforschung und Abtreibung. Die Kommission wies jedoch das Bürgerbegehren Ende Mai nach einer Prüfung zurück. Sie sehe keinen Bedarf für ein Gesetzgebungsverfahren. Die Mitgliedsstaaten hätten sich erst kürzlich auf gemeinsame Standards verständigt.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), wertet das Vorgehen der Kommission als einen Skandal. Sie wische das Anliegen engagierter Bürger, die sich „sorgenvoll und verantwortungsbewusst als überzeugte Demokraten“ zu Wort meldeten, respektlos beiseite. Im Appell an die Kanzlerin heißt es weiter: „Setzen Sie sich im Sinne Ihrer Sorge für ein menschenwürdiges Europa dafür ein, dass das wenig wertschätzende Wegdrücken dieses für alle Menschen wichtigen Anliegens nicht das letzte Wort bleibt!“ Merkel solle deutlich machen, „dass der Schutz des menschlichen Lebens von Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende eine eminent grundlegende Aufgabe aller Menschen guten Willens“ für eine humane Grundlage Europas sei.

Offener Brief an Merkel_05062014