Demo am 16.07.14 gegen Pränatal-Bluttest zu Down-Syndrom

Quelle: cdl online

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Am 25.07.2012 hatte die CDL den unmittelbar bevorstehenden Beginn des Verkaufs des Pränataltests der Firma LifeCodexx AG zum Anlass für eine erste Kundgebung vor deren Firmensitz in Konstanz genommen. Leider konnte die Einführung des Tests nicht verhindert werden. Wir haben aber schon damals angekündigt, nicht aufzugeben und erneut zu kommen. Nun ist es soweit.

Wir werden deshalb zum dritten Mal am

Mittwoch, den 16.07.2014 um 15.30 Uhr
vor dem Firmengebäude Jakob-Stadler Platz 6 in Konstanz

eine erneute und hoffentlich noch größere friedliche Kundgebung abhalten. Dazu lädt der Vorsitzende des CDL-Landesverbandes Baden-Württemberg, Josef Dichgans, in einem aktuellen Rundschreiben herzlich ein.

„Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass LifeCodexx mit modernster Technik einen zudem noch mit hohem finanziellem Profit verbundenen Feldzug gegen Menschen mit Down-Syndrom führt. Es ist kaum eine schlimmere Diskriminierung denkbar als die, einer Bevölkerungsgruppe mit einem vorgeburtlichen Gentest, der Selektion zur Folge hat, ihr Lebensrecht abzusprechen. Menschen mit Down-Syndrom verdienen die gleiche Achtung und haben das gleiche Lebensrecht wie alle anderen Menschen. Sie sind genauso liebenswert und wertvoll und bereichern ihre Familien und unsere ganze Gesellschaft. Eine vorgeburtliche Diagnostik, die allein darauf abzielt, die Geburt dieser Menschen durch Abtreibung zu verhindern, ist deshalb skandalös“, erklärte Dichgans.

Wenn Sie es eben einrichten können, kommen Sie bitte unbedingt zu dieser Kundgebung, an der die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr ebenso wie Herr Professor Dr. Holm Schneider, Leiter der Abteilung Molekulare Pädiatrie am Universitätsklinikum Erlangen, u.a. Autor des im Neufeld Verlag erschienenen Buches „Was soll aus diesem Kind bloß werden?, 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom“, teilnehmen werden.

Die Teilnahme an einer Kundgebung ist in dieser medienorientierten Zeit ein wirksames Mittel, um Veränderungen herbeizuführen. Dabei kommt es maßgebend auf die Anzahl der Teilnehmer an.