Ökumenischer Gebetszug gegen Abtreibung

Quelle: ead.de

Foto: aktion-leben.de

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Fulda (idea) – Etwa 120 Abtreibungsgegner – darunter auch viele Kinder – beteiligten sich am 12. Juli an einem „Ökumenischen Gebetszug“ durch Fulda.

Sie protestierten damit gegen die Abtreibungspraxis in Deutschland. Dazu hatte der Aktionskreis Fulda in der „Aktion Leben“ aufgerufen, der in enger Verbindung zu der Organisation EuroProLife (München) steht. Diese Lebensrechtsorganisation organisiert Demonstrationen unter dem Motto „1.000 Kreuze für das Leben“.

Im Laufe des zweistündigen Zuges stoppten die Teilnehmer an mehreren Stellen, etwa vor den Kirchen entlang der Route, um zu beten. Unterwegs verteilten sie Flugblätter, in denen sie darauf hinwiesen, dass in Deutschland nach amtlichen Angaben mehr als 110.000 Kinder pro Jahr im Mutterleib getötet werden. Rechne man eine Dunkelziffer mit ein, werde es 1.000 Kindern pro Arbeitstag in Deutschland verwehrt, das Licht der Welt zu erblicken. Dies sei eine Tragödie. Die vorgeburtliche Tötung im Mutterleib müsse ein Ende finden.