Lebensrechtler appellieren an Gesundheitsminister Gröhe

Quelle: idea.de

Foto: CDU Deutschlands/ Laurence Chaperon

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Berlin (idea) – Der Bundesverband Lebensrecht (Berlin) hat an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) appelliert, die „Pille danach“ nicht – wie von der Europäischen Union (EU) gefordert – von der Rezeptpflicht zu entbinden.

Dies wäre eine „fatale und gefährliche Fehlentscheidung“. Es bestehe „überhaupt keine Notwendigkeit, dass der Bundesgesundheitsminister eine Abtreibungspille rezeptfrei haben will, nur weil in Brüssel ein Ausschuss gehustet hat“, erklärte der Vorsitzende des Verbandes, Martin Lohmann (Bonn). Zum Bundesverband Lebensrecht gehören 13 Organisationen.

Die Europäische Arzneimittelagentur (London) hatte zuvor der EU-Kommission empfohlen, dass ein Präparat der „Pille danach“ (Ella One) künftig rezeptfrei im gesamten EU-Gebiet erhältlich sein soll. Die Entscheidung der Kommission steht noch aus. Bundesgesundheitsminister Gröhe, der bisher ein entschiedener Gegner der Freigabe war, will die Vorgabe umsetzen und überlegt zusätzlich [Weiterlesen]