„Lebendige Gemeinde“ fordert besseren Lebensschutz

Quelle: idea.de

christusbewegung

Stuttgart (idea) – Auch Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, die keine Bescheinigungen über eine Beratung ausstellen, sollten öffentliche Mittel erhalten.

Das fordert die württembergische Christusbewegung „Lebendige Gemeinde“. Die Bescheinigung ist Voraussetzung dafür, dass eine Schwangere ihr Kind abtreiben lassen kann.

Die „Lebendige Gemeinde“ hält „ein wichtiges Zeichen für gewolltes Leben“ für notwendig. Sie appelliert an die Kirchen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Hilfen zum Leben zu geben sowie Akzeptanz und Schutz des ungeborenen Lebens zu unterstützen. Die weitgehende Zustimmung des EU-Parlamentes zum „Tarabellabericht“, der Abtreibung als ein Menschenrecht bezeichnet, weise auf eine „hochbedenkliche Entwicklung“ hin, heißt es in einer am 13. März in Stuttgart veröffentlichten Erklärung.

Nach Ansicht der „Lebendigen Gemeinde“ sollte auch die Verantwortung des Vaters für das Ungeborene gestärkt werden. Häufig veranlassten Männer den Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft, manchmal sogar mit Drohungen. Deshalb sollte man ihnen die Finanzierung der Abtreibung auferlegen. Männer, die sich für das Kind entschieden, würden schließlich 25 Jahre lang Unterhalt zahlen.