Protest gegen vorgeburtliche Selektion Behinderter

Quelle: idea.de

CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr. Foto: CDL

CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr. Foto: CDL

Konstanz (idea) – Gegen die vorgeburtliche Selektion behinderter Menschen haben rund 150 Bürger am 14. Juli in Konstanz demonstriert. Veranstalter war der baden-württembergische Landesverband „Christdemokraten für das Leben“ (CDL).

Die Protestaktion fand vor dem Gebäude der Firma LifeCodexx statt. Sie bietet einen Bluttest an, mit dem man bestimmen kann, ob ein Embryo Trisomie 21 (Down-Syndrom) hat. Bereits rund 20 Krankenkassen übernehmen laut CDL die Kosten dafür. Wenn der Bluttest – wie bereits beantragt – zu einer Standardleistung der gesetzlichen Krankenversicherungen werden sollte, werde es zu einer Massenanwendung dieses „erbarmungslosen Selektionsprozesses“ kommen, warnte die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr (Glashütten/Taunus).

Der Druck auf jede Schwangere, ein Kind mit Trisomie 21 oder anderen Chromosomen-Abweichungen abzutreiben, werde weiter wachsen. Bei einer entsprechenden Diagnose entschieden sich über 90 Prozent der Frauen für einen solchen Schritt. Der CDL-Landesvorsitzende [Weiterlesen]