„Gebetszug“ für das Lebensrecht ungeborener Kinder

Quelle: idea.de

Unbenannt

München (idea) – Rund 150 Christen haben am 7. Mai in der Münchner Innenstadt für das Lebensrecht ungeborener Kinder demonstriert.

Zu dem „Gebetszug“ unter dem Motto „1.000 Kreuze für das Leben“ hatte das ökumenische Gebetsnetzwerk „EuroProLife“ eingeladen.

Mit weißen Kreuzen protestierten sie dagegen, dass in Deutschland an jedem Werktag etwa 1.000 ungeborene Kinder abgetrieben würden. Bei einer Trauerzeremonie warfen die Teilnehmer 100 Rosen in die Isar. Dabei wurden je 50 Jungen- und Mädchennamen genannt und eine Totenglocke geläutet.

„Dank eines gut organisierten Polizeieinsatzes konnten rund 30 bis 40 linksextreme Aktivisten die Kundgebung nicht stören“, sagte der Vorsitzende von „EuroProLife“, Wolfgang Hering (München), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Es habe lediglich vereinzelte Pfiffe und Rufe gegeben. Es habe ihn gefreut, dass viele Menschen den Demonstrationszug aufmerksam verfolgt und stehengeblieben seien.

Ziel der Kundgebung sei es gewesen, die „Liebe zum ungeborenen Leben zu entzünden“, so Hering. Eine Familie, die den Gebetszug in einem Straßencafé verfolgte, überreichte am Ende der Veranstaltung spontan eine Spende. Sie äußerten sich dankbar und bewegt über den Einsatz der Lebensschützer.