In Verantwortung vor Gott und den Menschen (GG)

Jesus Christus spricht:
Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Pünktchen des Gesetzes, bis daß es alles geschehe.
Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber recht tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Matthäus 5,17-19)

Das heißt: Wer heute die Auflösung von Gesetzen und Ordnungen, besonders die Ehe und die Familie betreffend, beschönigt, verschleiert, befördert oder aktiv betreibt, diese billigend oder in kauf nehmend sich auf „veränderte gesellschaftliche Realitäten“ beruft, der tut nicht den Willen des Herrn. Die Familie ist die Keimzelle und Grundlage jeder Gesellschaft. Daher steht sie im Zentrum des Kampfes zwischen Gut und Böse, zwischen Freiheit und Diktatur, zwischen Theismus und Humanismus/Atheismus. Wer die gesellschaftliche Freiheit will, muss das weltweit tradierte (=biblische) Familienverständnis (Vater, Mutter, Kinder) und die Autonomie der Familie wahren bzw. stärken, sich für Personalität und Solidarität, Subsidiarität (regionale Zuständigkeiten) in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft, Gewaltenteilung und Verhinderung wirtschaftlicher Monopole einsetzen. Wenn etwas alternativlos ist, dann die Familie in diesem Sinne. Wer an der Ehe und der Familie rüttelt, rüttelt letztlich an der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Bereits Marx und Engels machten die „Überwindung“ der „Heiligen Familie“ zur Maxime des „Fortschritts“ zum Kommunismus. Ihre geistigen Enkel arbeiten fleißig daran und geben vor zu hoffen, so den Menschen frei zu machen. Das ist aber ein Irrtum, eine Irrlehre!

Der Mensch selbst wird nur durch den Glauben an Jesus Christus wirklich frei. (Søren Kierkegaard)
Paulus schreibt im Brief an die Galater und an alle Christen:
Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet; sondern durch die Liebe diene einer dem andern. Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“
Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt. Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Wider solche ist das Gesetz nicht. Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden. So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln. Lasset uns nicht eitler Ehre geizig sein, einander zu entrüsten und zu hassen. (Galater 5,13-26)