Wir finden uns mit den hohen Abtreibungszahlen nicht ab!

Pressemitteilung

„Wir finden uns mit den hohen Abtreibungszahlen nicht ab!“

Mit diesem Zitat aus dem Grundsatzprogramm der CDU begründet der kommissarische Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben in Sachsen, Daniel Kästner, die Unterstützung für den Schweigemarsch in Annaberg-Buchholz. Jede Abtreibung sei eine zuviel, denn dahinter stehe viel menschliches Leid. Frauen bräuchten Hilfe zum Leben mit ihrem Kind, statt Hilfe zum Töten ihres Kindes. Die Kostenübernahme für „Schwangerschaftsabbrüche“ durch Krankenkassen und Staat sei beschämend und ein falsches Signal. Die millionenschwere Finanzierung quasi aller vorgeburtlichen Kindstötungen in Sachsen aus Steuermitteln sei eine ungeheuere Zumutung für die Steuerzahler.

Den Befürwortern des „Rechts auf kostenlose Abtreibung und Verhütung“ hält Kästner entgegen:
„Das Selbstbestimmungsrecht ist ein hohes Gut und es gilt, soweit es andere nicht verletzt, also nur für den eigenen Körper. Der Mensch ist jedoch Mensch ab der Befruchtung der Eizelle und nicht Bestandteil des mütterlichen Körpers. Dies ist seit Jahrzehnten wissenschaftlicher Konsens. Jede andere Datierung oder Festlegung bestimmter Kriterien wäre reine Willkür und würde der beliebigen Verschiebung Tür und Tor öffnen. Diese Tendenzen zeichnen sich bereits bei der „Sterbehilfe“ ab und sind ganz ausgeprägt bei der Jagd auf Ungeborene mit derzeit messbaren Schädigungen oder Trisomien (Pränataldiagnostik, PraenaTest).

Wer heute noch von einem Zellhaufen spricht, der keine menschliche Individualität besitze, hat etwa 100 Jahre verschlafen, seit der Zoologe Ernst Häckel dies behauptete. Warum werden sonst heute von Wissenschaftlern des nationalen Ethikrates Bestattungsrituale für verwaiste Embryonen (künstlich befruchtete Eizellen) gefordert? Wer dieses Schulwissen so hartnäckig leugnet, der kann sich nicht auf Unwissenheit berufen. Wer die Abtreibung als Errungenschaft und Recht der Frau bezeichnet, der trägt in Wahrheit dazu bei, die Frau ihres höchsten Gutes, ihrer spezifischen Weiblichkeit zu berauben. Denn diese ist es, die einem umfänglichen Einsatz der Frau im (industriellen) Produktionsprozess im Wege steht. Die Forderung nach kostenloser Verhütung und Abtreibung bedeutet nichts anderes als die Determinierung der Frau und die Steigerung der volkswirtschaftlichen Rendite des „Humankapitals“. Sie dient, gewollt oder ungewollt, „dem Kapital“ bzw. dem, was wir Christen den Mammon nennen.“

Daniel Kästner
kommissarischer Landesvorsitzender
Christdemokraten für das Leben e.V.
Landesverband Sachsen
www.cdl-sachsen.de