Sexuelle Belästigung – moralische Verwahrlosung

Sexuelle Belästigung ist angesichts der Aktion #MeToo anscheinend weiter verbreitet, als bisher wahrgenommen wurde und wohl auch werden wollte. Dazu äußert Daniel Kästner, kommissarischer Landesvorsitzender der Christdemokraten für das Leben in Sachsen:

„Die Versuche der politischen Linken, die Diskussion um sexuelle Belästigung zu einer über Sexismus zu machen, sollen wohl vom eigentlichen Problem mit der von ihnen betriebenen sexuellen Revolution und Gender Mainstreaming ablenken und diese weiter befördern. Es scheint inzwischen tatsächlich teilweise eine Enthemmung zu herrschen, die naheliegend mit der sexuellen Revolution, also dem vermeintlichen Recht auf freie Liebe mit jeder bzw. jedem und der „Emanzipation“ von biblischer Moral erklärbar ist. Auch die Porno- und Modeindustrie haben ihren Anteil. Die allzeit verfügbare Pornografie erzeugt eben wohl doch Sexsucht und verschiebt wohl doch die Frauen- und Männerbilder hin zu Sexobjekten. Die Mode und damit die Kleidung haben sich in eine Richtung entwickelt, die immer freizügiger wird. Es wird hauteng oder unbedeckt alles gezeigt, was Mann und Frau so haben. Das grenzt an und ist teilweise bereits nichts anderses als Entblößung und stellt eine Mißachtung der eigenen Würde und der der Mitmenschen dar.

Was kann helfen?

Es braucht die Vermittlung und soziale Einforderung einer Moral auf Basis biblischer Wertvorstellungen. Speziell gehören Intimität und Sexualität nur in die Ehe und nicht in die Öffentlichkeit. Ehebruch muß wieder stigmatisiert werden und Scheidung erschwert. Pornografie muß vollständig verboten werden. Die Maßstäbe für eine sittsame, also sittlich anerkannte Bekleidung müssen sich auch am Respekt der Gefühle der Mitmenschen orientieren.

Aus Sicht des Lebensschutzes gehört zu einer neuen Sittlichkeit aber auch unabdingbar die generelle Ächtung besonders
-der vorgeburtlichen Kindstötung ab der Befruchtung,
-der künstlichen Befruchtung, die eine Kommerzialsierung der menschlichen Reproduktion bedeutet,
-der Leihmutterschaft, die vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als Menschenhandel verurteilt wurde, und
-jeglicher Form von „Sterbehilfe“, da diese auf ein „sozialverträgliches Ableben“ hinausläuft. Das Problem ist die Unterjüngung, keine „Überalterung“.
Wir fordern die Beibehaltung des Embryonenschutzgesetzes. Wir sind gegen ein Fortpflanzungsmedizingesetz.“