Gedanken zum Sabbat-Gebot

„Gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken (Arbeiten verrichten); 10 aber am siebenten Tage ist der Sabbat (Feiertag) des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“

Der Mensch soll am Sabbattag Erholung und Besinnung suchen und GOTT ehren, den Schöpfer aller Dinge und allen Lebens.

Denn es bedeutet einen großen Unterschied, ob wir die Welt als Schöpfung Gottes oder als Zufallsprodukt und den Menschen als Ebenbild Gottes achten oder als eine Affen-Mutation definieren, also ein Tier. Es liegt auf der Hand, dass sich aus der Sicht auf die Herkunft des Menschen erhebliche Einflüsse auf die Ethik, auf die Achtung vor dem menschlichen Leben ergeben.
Wenn in der Schule und sonstigen Bildungseinrichtungen seit gut 100 Jahren die Entstehung der Welt durch den Urknall sowie die Evolution nach Darwin und Haeckel gelehrt werden, die nur Theorien und damit Ideologie sind, denn Information (z.B. in DNA verschlüsselt) entsteht nie durch Zufall und es fehlen die Bindeglieder der Evolutionsstufen (Makroevolution), dann muss auch die Schöpfungsgeschichte nach der Bibel gleichwertig gelehrt werden.
1. Mose 1.27: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“
Wir Menschen sind damit eindeutig beauftragt, als Väter und Mütter in der vom Schöpfer vorgesehenen Weise durch Zeugung im Rahmen der Ehe Kinder zu bekommen und es folgt daraus logisch, jene in diesem seinem Sinne selbst zu erziehen. Das Deutsche Grundgesetz mit seinem Gottesbezug in der Präambel garantiert dies in Artikel 6,2: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Eltern haben also auch nach dem Grundgesetz das Recht und die Pflicht, über Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zu entscheiden und diese selbst auszuüben. Außerfamiliäre Bildungs- und Unterhaltungsinhalte müssen daher ausgewogen, nicht tendenziös gestaltet werden oder als solche kenntlich gemacht werden. Dies gilt besonders auch für die Sexualerziehung. Staatliche Sexualerziehung ist ein Eingriff in die Rechte der Eltern und darf schon gar nicht nur die künstlichen „Verhütungsmethoden“ umfassen.

Jesus Christus bestätigte den Sabbat und erklärte dazu:
„Der Sabbat (im Christentum der Sonntag, Anm. d.A.) ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbat willen.“ (Markus 2,27)
Ausnahmen von der Sonntags- und Feiertagsruhe, lassen sich im Einzelfall damit rechtfertigen, beispielsweise für lebensrettende Einrichtungen wie Krankenhäuser und Feuerwehren. Der generelle arbeitsfreie Sonntag bedeutet aber besonders für die abhängig beschäftigten, „unfreien“ Menschen einen Schutzraum, den es zu erhalten gilt. Die zunehmende Öffnung von Konsumtempeln und Arbeit von Politikern an Sonntagen stehen dazu im Gegensatz. Politiker müssen erkennen und annehmen, daß sie in der repräsentativen Demokratie die Vorbildrolle ausfüllen müssen, die in der Monarchie die Monarchen ausfüllen. Und sie sind nicht ausschließlich ihrem Gewissen verpflichtet, sondern auch dem Grundgesetz und damit dessen Gottesbezug.

Am Sonntag soll der Mensch ruhen und geistliche Nahrung aufnehmen.