Welt-Down-Syndrom-Tag

Darf davon betroffenen Menschen vor ihrer Geburt das Lebensrecht abgesprochen werden?
Wir verneinen dies entschieden!

Im Kurzvideo „Dear Future Mom“ berichten Kinder mit Downsyndrom über ihr Leben und über die Begabungen, die Gott ihnen geschenkt habe. Screenshot: Youtube/CoorDown

Im Kurzvideo „Dear Future Mom“ berichten Kinder mit Downsyndrom über ihr Leben und über die Begabungen, die Gott ihnen geschenkt habe. Screenshot: Youtube/CoorDown

Der elterliche Wunsch nach und der gesellschaftliche Druck zur Geburt makelloser, gesunder Kinder stellen in Verbindung mit der stark zunehmenden vorgeburtlichen Qualitätskontrolle und der Möglichkeit der Tötung des Kindes im Mutterleib bis zur Geburt eine Entwicklung zur Selektion dar, die an die Anfänge der Eugenik des 20. Jahrhunderts erinnert.

Das Deutsche Grundgesetz besagt:
Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. GG Art. 3 (3)
Wir sagen:
Wegen einer Behinderung / Besonderheit bereits vor der Geburt getötet zu werden, ist die schärfste Form der Diskriminierung / Benachteiligung.

Die Einleitung der Kassenzulassung des sogenannten PraenaTest ebnet den Weg zur generellen genetischen „Qualitätskontrolle“. Wollen wir so etwas als Gesellschaft?

Wir laden alle am Thema ersnsthaft Interessierten herzlich ein zum Vortragsabend in Dresden am 21.3.2018 um 19 Uhr mit Prof. Dr. med. Axel W. Bauer zum Thema
Zwischen Inklusion und Eugenik – Biopolitische Widersprüche am Beispiel der Trisomie 21

Bitte wenden Sie sich an uns unter kontakt@cdl-sachsen.de, wenn Sie an näheren Informationen interessiert sind.