Osterbrief

Liebe Freunde des Lebens,

zur Karwoche erlauben Sie mir bitte einigen Gedanken zu unserem Herrn und Vorbild Jesus Christus. Er lehrt uns zu beten:
Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. (Matthäus 6, 9-10)
Das bedeutet: Nicht mein, sondern DEIN (Gottes) Wille geschehe! (Lukas 22,42)

Dazu steht die sogenannte SELBST-Verwirklichung in Widerspruch. Selbstverwirklichung in Form von dogmatischer Lebensplanung, Karriereplanung und Familienplanung neigt zu Egoismus und vergisst / verleugnet Gottes Plan für jeden Menschen. Oder anders ausgedrückt, menschliches Leben ist nicht absolut bis ins letzte Detail planbar, da dies z.B. auch jegliche Spontanität ausschließen würde. Wer also keine Kinder zeugen möchte, kann dies nur durch völlige Abstinenz sicherstellen, da es keine gänzlich sichere „Verhütung“ gibt. Seinen Plänen ungeplant gezeugte Kinder, Kranke oder Alte zu opfern, sie abzutreiben oder ihnen eigennützig Sterbehilfe zu leisten, gehört zu den schrecklichsten Dingen, die vorstellbar sind: Menschenopfer.

Ich wünsche Ihnen allen noch eine besinnliche Karwoche und gesegnete Ostern!

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Kästner